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Damm, Marcus

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Übersicht

Der Flirt ist bekanntermaßen das "Spiel mit dem Feuer".

Er erhöht die Lebensqualität, stiftet Harmonie zwischen Menschen und enthebt aus dem Alltag. Neben diesen vermeintlich kleinen positiven Effekten auf unsere Stimmung, die uns das Leben in vielen Situationen versüßen können, gibt es aber noch wichtigeres, was der Flirt leistet, nämlich im Bereich Partnerschaft:

 

Jede Zweierbeziehung beginnt mit einem "Techtelmechtel".

Nicht alle Menschen können den Flirt, das Glück für den Augenblick, genießen. Es gibt große Defizite in Kenntnis und Flirtkompetenz überhaupt. Flirten wird nicht von Eltern, Freunden und Bekannten oder an Schulen (im herkömmlichen Sinn) gelehrt.

Es hat den Anschein, daß manche es einfach können, andere nicht.

Zurückzuführen ist das Dilemma des Nicht-flirten-Könnens auf Einflüsse in der eigenen Lebensgeschichte sowie auf den mangelhaften Einblick in die Regeln, Kriterien und Charakteristika des Flirts.

Die gibt es aber zweifellos.

Aus dem Inhalt

Liebe, Sex und was der Flirt damit zu tun hat

Flirten als >>das<< Alltagsphänomen

Herzlich-emotionaler Flirt

Flirt aus Menschenliebe

Egoistisch-motivierter Flirt

Gesellschaftlich-geforderter Flirt

Sexuell-motivierter Flirt

Von Flirtern, Menschen und Flirtmuffeln

Der Könner

Der Antiflirter

Warum manche Menschen flirten können und andere nicht

Professionell oder Anfänger? - Wer bin ich?

Selbsteinschätzungstest Flirtkompetenz

Charaktereigenschaften, die beim Flirt beachtet werden

Fremdeinschätzung

Was wir von uns nicht wissen (wollen) und wie wir`s trotzdem herauskriegen

Die Selbstoptimierung - wie man in den Wald ruft ...

Erscheinungsbild und Körpersprache - warum man äußerliche Begehrlichkeit erwecken muss

Selbsteinschätzungstest zur Ausstrahlung

Auf dem Weg zum Flirtprofi

Bewusster Einsatz der eigenen Stärken

Umgang mit den Schwächen

Handling von Körben

Die wichtigsten Tipps und Tricks für das Glück für den Augenblick

Die Leiter der Annäherung erklimmen

Ready to flirt

Erster Schritt: Der Blick

Psychologische Dimensionen der räumlichen Entfernung

Der richtige Einstieg - Top 10

Der falsche Einstieg - Top 10

Smalltalk

Gesprächsführung oder wie man Köder verteilt

Flirtprofi im freien Feld

 

 

Aus dem Vorwort

Der Flirt ist bekanntermaßen das Spiel mit dem Feuer;unter anderem erhöht er die Lebensqualität, stiftet Harmonie zwischen Menschen und enthebt für eine mehr oder weniger lang anhaltende Zeitspanne aus dem Alltag. Neben diesen vermeintlich kleinen positiven Effekten auf unsere Stimmung, die uns das Leben in vielen Situationen versüßen können, leistet der Flirt noch Wichtigeres für die Partnerschaft: Jede Zweierbeziehung beginnt schließlich immer mit einem Techtelmechtel.

Viele flirten genau aus den eben genannten oder ähnlichen Gründen, und zwar ganz zielstrebig und instinktiv, weil wir alle ein und dasselbe Grundbedürfnis haben: Wir wollen glücklich sein! Wir wissen ja, dass das Leben in der Tat nicht immer ein >>Zuckerschlecken<< ist. Jeder sollte, wegen dieser realen Feststellung, fähig sein zum Glück für den Augenblick. Ich sage bewusst >>sollte<<, denn zahlreiche Menschen mitten unter uns sind es gerade nicht. Dafür gibt es viele Gründe, auch welche, um die Betroffene nicht immer wissen. Woher sollten sie auch? Flirten wird nicht von den Eltern, Freunden oder an Schulen (im herkömmlichen Sinn) beigebracht, obwohl es manchmal notwendig wäre. Es hat den Anschein, dass manche es einfach können, andere aber nicht.

Der Flirt zu den Phänomenen des menschlichen Daseins, welche zwar täglich immer wieder zu beobachten sind, aber keinesfalls von der Kultur als wirklich relevant und bemerkenswert eingestuft werden - zu Unrecht, wie ich meine. Denn wer nicht imstande ist zu schäkern, dem bleibt ein großes Stück Menschlichkeit und Lebensqualität verwehrt. Schließlich ist der Mensch ein soziales Wesen, lebt in einer großen Gemeinschaft und ist nicht nur deshalb auf harmonische Interaktion mit anderen angewiesen. Der Wunsch nach einheitlicher und -trächtiger Kommunikation ist letztendlich angeboren. Benachteiligt sind deshalb auf jeden Fall diejenigen, die mit dem Flirten ihre Schwierigkeiten haben.

Nur wenige Menschen können das Glück für den Augenblick genießen. Das Dilemma des >>Nicht-flirten-Könnens<< ist auf Einflüsse in der eigenen Lebensgeschichte sowie des mangelhaften Einblicks in die Regeln, Kriterien und Charakteristika des Flirts zurückzuführen.

Daher thematisiert Flirten kann jeder - Ihr persönlicher Flirt-Coach die Liebelei

Biographische Notizen

Marcus Damm, Dipl.-Pädagoge, geb. 1974, lebt in Landau/Pfalz. Nach der Promotion an der Universität Koblenz-Landau sowie der Weiterbildung zum Heilpraktischen Psychotherapeut ist geplant, in Kaiserslautern eine Ehe- und Partnerberatungsstelle zu eröffnen. Derzeit bietet er Flirtkurse an der VHS-Landau an und arbeitet an weiteren Buchprojekten. Im Internet erreichbar unter: www.marcus-damm.de

Leseprobe

Eigentlich erkennt jeder, ab wann zwei Menschen flirten oder einfach >>nur so<< kommunizieren. Es gibt signifikante Unterschiede zwischen einem normalen Gespräch und einem Flirt. Bei letzterem ist vermeintlich immer mehr Emotion dabei, mehr Leben, mehr action. Das zeigt sich vor allem in der speziellen gefühlsbetonten Körpersprache (besonders in Mimik und Gestik): Unbewusst senden wir beim Flirt kennzeichnende körpersprachliche, also nonverbale Reize; diese sprechen dann für Anteilnahme und Wohlgefallen am anderen und werden von jedem eindeutig verstanden. Daher sagt man sich instinktiv und mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht beim Anblick zweier sich noch fremder Menschen, die heftig turteln: >>Da läuft was zwischen den beiden<< oder: >>Ob da heute Abend noch etwas passiert?<<

Sie wissen sicherlich, welche große Bedeutung die Liebe und Sexualität im privaten und öffentlichen Leben einnehmen. Jeder Mensch hat schließlich einen Drang nach Zweisamkeit: Man sucht nach dem harmonischen Partnerglück, weil es zu einem erfüllten Leben dazugehört. Aber nicht nur im eigenen Bereich beschäftigt und die Magie zwischen den Geschlechtern, sondern sie ist auch ein fester Bestandteil in unserer >>maskenhaften<< Gesellschaft. Durch jeden noch so seriösen, anstandsbetonten, sterilen Bereich im öffentlichen Leben, zum Beispiel Institutionen, schimmert sie stets durch. Gerade die Ausprägung der Sexualität erfreuen sich allgemein höchsten Interesses: ob in den Medien oder in alltäglichen Gesprächen - ihrer wird oft gedacht, weil sie so eine große Bedeutung für uns hat.

 



aktualisiert am:  17:57 28/11 2005

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