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Gewaltfreie Kommunikation


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Gewaltfreie Kommunikation



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Rosenberg, Marshall B.

Gewaltfreie Kommunikation

 

Aufrichtig und einfühlsam miteinander sprechen.

Neue Wege in der Mediation und im Umgang mit Konflikten

Originaltitel: Nonviolent Communication

 

18,00 EUR  - sofort lieferbar!

 

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Übersicht

Wir betrachten unsere Art zu sprechen vielleicht nicht als "gewalttätig", dennoch führen unsere Worte oft zu Verletzung und Leid - bei uns selbst oder bei anderen. Die Gewaltfreie Kommunikation hilft uns bei der Umgestaltung unseres sprachlichen Ausdrucks und unserer Art zuzuhören. Aus gewohnheitsmäßigen, automatischen Reaktionen werden bewußte Antworten. Wir werden angeregt, uns ehrlich und klar auszudrücken und gleichzeitig anderen Menschen unsere respektvolle Aufmerksamkeit zu schenken.

 

Wenn wir die Gewaltfreie Kommunikation in unseren Interaktionen anwenden, ob mit uns selbst, mit einem anderen Menschen oder in einer Gruppe, kommen wir an eine Tür, die auf allen Ebenen der Kommunikation, in allen Altersklassen und in den unterschiedlichsten Situationen im Beruf, im Privatleben und auf dem politischen Parkett erfolgreich geöffnet werden kann.

 

Die Gewaltfreie Kommunikation ist die verlorene Sprache der Menschheit, die Sprache eines Volkes, das rücksichtsvoll miteinander umgeht und die Sehnsucht hat, in Balance mit sich selbst und anderen zu leben. Mit Geschichten, Erlebnissen und beispielhaften Gesprächen macht Marshall Rosenberg in seinem Buch alltägliche Lösungen für komplexe Kommunikationsprobleme anschaulich.

Aus dem Inhalt

Vorwort von Vera F. Birkenbihl

Einführung von Friedrich Glasl

 

Von Herzen geben: Das Herz der gewaltfreien Kommunikation

Wie wir unsere Aufmerksamkeit fokussieren können

Wie wir die gewaltfreie Kommunikation in unserem Leben und in unserer Umgebung anwenden können

 

Wie Kommunikation Einfühlungsvermögen blockiert

Moralische Urteile

Vergleiche anstellen

Verantwortung leugnen

Andere Formen lebensentfremdender Kommunikation

 

Beobachten ohne zu bewerten

Die höchste Form menschlicher Intelligenz

 

 

Gefühle wahrnehmen und ausdrücken

Unterdrückte Gefühle kommen teuer zu stehen

Gefühle im Gegensatz zu "Nicht"-Gefühlen

Wie wir uns einen Gefühlswortschatz aufbauen

 

Verantwortung für unsere Gefühle übernehmen

Eine negative Äußerung und vier Reaktionsmöglichkeiten

Die Bedürfnisse an den Wurzeln unserer Gefühle

Der Schmerz, den wir fühlen, wenn wir unsere Bedürfnisse ausdrücken, im Gegensatz zu dem Schmerz, den wir beim Unterdrücken unserer Bedürfnisse fühlen

Von emotionaler Sklaverei zu emotionaler Befreiung

 

Um das bitten, was unser Leben bereichert

Positive Handlungssprache benutzen

Bitten bewußt formulieren

Um Wiedergabe bitten

Um Offenheit bitten

Bitten kontra Forderungen

Mit welchem Ziel äußern wir eine Bitte?

 

Empathisch aufnehmen

Präsenz: Tu nicht irgend etwas, sei einfach da

Auf Gefühle und Bedürfnisse hören

Paraphrasieren - Mit eigenen Worten wiedergeben

Wenn Schmerz unsere Empathiefähigkeit blockiert

 

Die Macht der Empathie

Empathie, die heilt

Empathie und die Fähigkeit, verletzlich zu sein

Wie Empathie Gefahrensituationen entschärft

Mit Empathie ein leerlaufendes Gespräch wiederbeleben

 

 

Ärger vollständig ausdrücken

Den Auslöser von der Ursache unterscheiden

Ärger hat immer einen lebensbejahenden Kern

Auslöser kontra Ursache: Praktische Auswirkungen

Vier Schritte um Ärger auszudrücken

 

Die beschützende Anwendung von Macht

Wenn die Anwendung von Macht unumgänglich ist

Die Einstellung hinter der Machtanwendung

Verschiedene Arten bestrafender Macht

Die beschützende Ausübung von Macht in Schulen

 

Uns selbst befreien und andere unterstützen

Sich von alten Mustern befreien

Innere Konflikte lösen

Traumtötersprache

Diagnosen durch gewaltfreie Kommunikation ersetzen

 

Wertschätzung und Anerkennung ausdrücken in gewaltfreier Kommunikation

Die Absicht hinter der Anerkennung

Der Hunger nach Anerkennung

 

Aus der Einleitung

Weil ich glaube, daß die Freude am einfühlsamen Geben und Nehmen unserem natürlichen Wesen entspricht, beschäftige ich mich schon viele Jahre meines Lebens mit zwei Fragen: Was geschieht genau, wenn wir die Verbindung zu unserer einfühlsamen Natur verlieren und uns schließlich gewalttätig und ausbeuterisch verhalten? Und umgekehrt, was macht es manchen Menschen möglich, selbst unter den schwierigsten Bedingungen mit ihrem einfühlsamen Wesen in Kontakt zu bleiben?

 

Als ich mich mit den Umständen beschäftigte, die unsere Fähigkeit beeinflussen, einfühlsam zu bleiben, war ich erstaunt über die entscheidende Rolle der Sprache und des Gebrauchs von Wörtern. Seitdem habe ich einen spezifischen Zugang zur Kommunikation entdeckt - zum Sprechen und Zuhören -, der uns dazu führt, von Herzen zu geben, indem wir mit uns selbst und mit anderen auf eine Weise in Kontakt kommen, die unser natürliches Einfühlungsvermögen zum Ausdruck bringt. Ich nenne diese Methode Gewaltfreie Kommunikation und benutze den Begriff Gewaltfreiheit in Sinne von Gandhi: Er meint damit unser einfühlendes Wesen, das sich wieder entfaltet, wenn die Gewalt in unseren Herzen nachläßt.

Wir betrachten unsere Art zu sprechen vielleicht nicht als "gewalttätig", dennoch führen unsere Worte oft zu Verletzung und Leid - bei uns selbst oder bei anderen. In einigen Gruppen ist der Prozeß, den ich beschreibe, auch als Einfühlsame Kommunikation bekannt; die Abkürzung "GFK" steht in diesem Buch daher für Gewaltfreie oder Einfühlsame Kommunikation.

 

Wie wir unsere Aufmerksamkeit fokussieren können

Die GFK gründet sich auf sprachliche und kommunikative Fähigkeiten, die unsere Möglichkeiten erweitert, selbst unter herausfordernden Umständen menschlich zu bleiben. Sie beinhaltet nichts Neues; alles was in die GFK integriert wurde, ist schon seit Jahrhunderten bekannt. Es geht also darum, uns an etwas zu erinnern, das wir bereits kennen - nämlich daran, wie unsere zwischenmenschliche Kommunikation ursprünglich gedacht war. Und es geht auch darum, uns gegenseitig bei einer Lebensweise zu helfen, die dieses Wissen wieder lebendig macht.

 

Die GFK hilft uns bei der Umgestaltung unseres sprachlichen Ausdrucks und unserer Art zuzuhören. Aus gewohnheitsmäßigen, automatischen Reaktionen werden bewußte Antworten, die fest auf dem Boden unseres Bewußtseins über das stehen, was wir wahrnehmen, fühlen und brauchen. Wir werden angeregt, uns ehrlich und klar auszudrücken und gleichzeitig anderen Menschen unsere respektvolle und einfühlsame Aufmerksamkeit zu schenken. Unabhängig vom Thema eines Gesprächs gelingt es uns dann immer besser, unseren eigenen, zugrunde liegenden Bedürfnisse wie auch denen unserer Gesprächspartner auf die Spur zu kommen. Die GFK trainiert uns, sorgfältig zu beobachten und die Verhaltensweisen und Umstände, die uns stören, genau zu bestimmen. Wir lernen, in einer bestimmten Situation zu erkennen, was wir konkret brauchen, und es klar auszusprechen. Die Form ist einfach und hat doch starke Transformationskraft.

Bibliographische Notizen

Dr. Marshall B. Rosenberg ist international bekannt als Konfliktmediator und Gründer des internationalen Center for Nonviolent Communication in den USA. Die von ihm entwickelte Methode der Gewaltfreien Kommunikation hat sich als machtvolles Werkzeug herausgestellt, um Differenzen auf persönlichem, beruflichem und politischem Gebiet friedlich zu lösen. In den letzten dreißig Jahren hat Dr. Rosenberg die Gewaltfreie Kommunikation in mehr als zwei Dutzend Ländern an Ausbilder, Schüler, Studenten, Eltern, Manager, medizinisches und psychologisches Fachpersonal, Militärs, Friedensaktivisten, Anwälte, Gefangene, Polizisten und Geistliche weitergegeben.

 



aktualisiert am:  18:02 28/11 2005